Johann Abraham Sixt

Johann Abraham Sixt wurde am 3. Januar 1757 in Gräfenhausen bei Neuenbürg (Kreis Calw) geboren. Sein Vater war Lehrer, Organist und unterrichtete ihn bis er nach Suttgart an die Karlsschule vermutlich zu Hofcembalisten Seemann und Hofkapellmeister Agostino Poli wechselte.

Im MGG (Musik in Geschichte und Gegenwart, Bd. 12) heiß es:
"J.A. Sixt ist schon seinen Zeitgenossen wenig bekannt geworden. Gerber berichtet, er soll unter die guten Org. gehören. Nach seine Kompos. reiht er ihn unter die Nachahmer Mozarts ein, tadelt aber seine in beständigen chromatischen Gängen und geschärften Vorschlägen gesuchten Bizarrerien. [...] H.J. Moser bezeichnet ihn als einen von Mozarts feinsinnigsten Zeitgenossen. Seine Lieder stehen denen seiner Landsleute Zumsteeg, Schubart u.a. nicht nach, und seine Instr.-Werke lassen bedauern, daß häufige Kränklichkeit und mangelnde Anregungen im abgelegenen Hochschwarzwald sein Schaffen zahlenmäßig gering und erfolglos bleiben ließen."

Johann Abraham Sixts Lebensspanne stimmt recht genau mit der von Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) überein. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kannten sich beide. Es gibt Vermutungen, dass Mozart ihm zur Stelle in Donaueschingen (s. u.) verhalf.

Seine erste Stelle trat er als Organist in Heilbronn oder Geislingen an der Steige an, danach folgten Montbéliard (Mömpelgard) (ca. 1780) und Stuttgart. Ab 1784 arbeitete Sixt in Donaueschingen als Kammermusikus in Diensten des Fürsten Joseph Maria Benedict zu Fürstenberg. Zu seinen Aufgaben zählte die Arbeit als „Klaviermeister“ der Hofkapelle, die Unterrichtung der Fürstin Maria Antonia am Klavier und die Komposition von Werken für die Hofkapelle. Einige seiner Lieder sind der Fürstin gewidmet, die sein außergewöhnliches Talent erkannte und ihn förderte.

  6 Deutsche Tänze und Menuetto
  Zwei Sonaten
  Sonata

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