Concertino in B - Partitur (MWV IX/29)

Concertino in B - Partitur (MWV IX/29)
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Rubrik: Orchestermusik
Besetzung: Zwei Violinen, obligates Cembalo, Violoncello
Komponist: Johann Melchior Molter
Herausgeber: Walter Heimerl
Art.Nr.:: M20.00
Gewicht: 0.150 kg


Einzige Quelle des vorliegenden Werks für zwei Violinen, Cembalo obligato und Violoncello ist eine achtseitige Kopie der handschriftlichen Partitur aus dem Besitz der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe mit der Handschriftnummer 380.
Jedes System enthält besteht aus fünf Zeilen, die ersten beiden Zeilen enthalten die Violinstimmen, die dritte Zeile ist im Sopranschlüssel notiert, sie enthält die Diskantstimme des Cembalo. In die vierte und fünfte Zeile sind die linke Hand des Tasteninstruments bzw. die Cellostimme eingetragen. An Stellen, wo linke Hand und Cello kongruent verlaufen ist nur eine Stimme notiert. Die fehlenden Noten wurden hier ergänzt.

1. Satz
In Takt 13 sind die Stimmen von Cello und linker Hand des Cembalo nicht immer kongruent und vom Komponisten ausdrücklich so vorgesehen, was ab Takt 18 bei dem Übergreifen der rechten Hand über die linke zu einem reizvollen Wechelspiel führt.

Die Noten in den Takten 38/3 bis 44/1 im Cello wurden sinnvoll ergänzt, sie stehen nicht in der Partitur. Man kann sie auch weglassen. In diesem Fall endet die Cellostimme etwas unvermittelt mit den beiden Achtelnoten go in Takt 38 und setzt erst wieder in Takt 44/3 mit F ein.

Die Vorzeichen in Takt 45 sind ausdrücklich so notiert und wurden nicht verändert.(Cembalo e2, dann Violine es2) Triolenbezeichnungen wurden zur leichteren Lesbarkeit gelegentlich eingefügt, sie sind im Original nicht notiert, ebensowenig die kleingestochenen Noten im Cembalo, sie deuten die Generalbaß- aussetzung an.

2. Satz
Der Satz enthält viele Streichungen, Ergänzungen und undeutlich geschriebene Noten.
Die Takte 46 bis 51 sind nachträglich vom Komponisten nach dem Schlußstrich des Satzes notiert und als Einfügung ans Ende von Takt 45 gekennzeichnet. Bei den nachfolgenden Takten 52 bis 55 mußte nun von Molter eine alte Version durch fetter ausgeführte neue Noten überschrieben worden, um einen harmonischen Übergang zu erhalten, was in der Photokopie noch gut zu erkennen ist. Hier ist nur die endgültige, zweite Version abgedruckt worden.

Die Cellostimme ist in der Partitur explizit nur bis einschließlich Takt 9 ausgeführt, bis zum ersten Wiederholungszeichen sind nur leere Zeilen vorhanden, von Takt 28 bis zum Schluß ist gar keine eigene Zeile für das Cello vorgesehen.

In dieser Ausgabe wurde die Cellostimme aus der Cembalostimme entnommen und sinnvoll ergänzt. In den Takten 10,11,12 erscheinen die Noten der linken Hand im Cembalo zunächst zusätzlich nach unten oktaviert, wurden aber durchgestrichen. In Takt 10/2,3 stehen ausdrücklich 2 Viertelpausen notiert.

Das könnte bedeuten, dass der Komponist den Einsatz des Solocembalos zunächst ohne Baß haben wollte. Das Cello setzt dann erst wieder in Takt 12/3 beim Tutti ein. Eine ähnliche Notation findet man auch in den Takten 49 und 50. Eine endgültige Klärung würde eine leider nicht vorhandene Einzelstimme bringen.

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