Klarinettenkonzert D-dur MWV VI/37 - Partitur

Klarinettenkonzert D-dur MWV VI/37 - Partitur
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Rubrik: Orchestermusik
Besetzung: Klarinette und Orchester
Komponist: Johann Melchior Molter
Herausgeber: Klaus Häfner
Art.Nr.:: M02.00
Gewicht: 0.100 kg


Einzige Quelle des Konzerts befindet sich in der Badischen Landesbibliothek als autographe Partitur. Wie die meisten Partituren Molters ist sie die Kompositionserstniederschrift, also ein reines Arbeitsmanuskript, d.h. der Komponist beschränkte sich im wesentlichen auf die Fixierung des Notentextes, der oft verkürzt, aber komplett eingetragen ist. Titel, Besetzungsangaben, Satzbezeichnungen, dynamische Zeichen, Phrasierung, Verzierungen und Bezifferung sind, wenn überhaupt, höchstens gelegentlich und rudimentär angedeutet. Die Ausarbeitung dieser Details erfolgte erst beim Ausschreiben der Stimmen. Da Molter das in der Regel selbst besorgte, stellten die Stimmen somit die Reinschrift dar. Im vorliegenden Fall ist - wie übrigens bei der Mehrzahl der Molterschen Werke - kein Originalstimmensatz erhalten, und deshalb läßt die Quellenlage einige Fragen offen.

In der Partitur unbezeichnet, doch schon aus seinem Ambitus ergibt sich, daß Clarinetto in D gemeint ist.
Fehlende Akzidentien, Triolen- und Sextotenbezeichnungen wurden stillschweigend hinzugefügt, ebenso die Bezifferung. Letztere will lediglich Anhaltspunkte bieten und läßt an einigen Stellen natürlich auch andere Lösungen zu, etwa bei Quartvorhalten oder bei Quintsextakkorden, die nicht immer unbedingt eine Ausführung der Sext erfordern. (Eine ausgesetzte Cembaloslimme liegt bei,) Tempoangaben, dynamische Zeichen und Verzierungen dagegen sind in […] ergänzt, Bei der Phrasierung wurde es bei Molters Andeutungen belassen; lediglich an analogen Stellen wurde sie gegebenenfalls durch gepünktelte Bogensetzung vervollständigt: hier muß sich der Spieler selbst ein (vielleicht variables) Konzept erarbeiten.

Hinweise Zur Aufführungspraxis: Molter rechnete mit einem kleinen Ensemble: 3-4 erste, 2-3 zweite Violinen, 1-2 Violen. Violoncello, Kontrabaß und Cembalo. Mach Ausweis von Werken, bei denen die Originalstimmen vorhanden sind, wurden in den Konzerten die Tutti von colla parte mit Violine I und II gehenden Oboen verstärkt, im Baß wurde das Fagott - vielleicht auch der Kontrabaß - vermutlich in gleicher Weise registerartig eingesetzt. Die Oboen spielten bei Umfangsunterschreitungen die höhere Oktave oder pausierten. Gelegentlich - vor allem in den Sinfonien - wies Molter ihnen obligate Stellen zu, die er in der Partitur jedoch nicht immer vermerkte. Oboen und Fagott können also beim vorliegenden Konzert hinzugezogen werden, sie spielen dann die mit [f] bezeichneten Partien mit; sicher verfuhr man aber schon damals nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Mittel; die Darbietung klingt auch ohne Bläser reizvoll.

Karlsruhe, den 12 Januar 1990, am 225. Todestag Molters, Klaus Häfner

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