Walter Hennig

... verkörpert auf nahezu idealtypische Art und Weise den evangelischen Kantor, wie er sich unter dem Einfluß der Erneuerungsbewegung der evangelischen Kirchenmusik in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts herausbildete. Er gehört zu den Vertretern einer neuen Sichtweise von den Aufgaben des Kantorenamtes. Als Komponist von geistlichen Chor- und Orgelwerken sieht er sich darüber hinaus alter protestantischer Kantorentradition verpflichtet.
Geboren 1903 in Zöblitz im Erzgebirge, aus einem Kantorenhaushalt stammend, erhielt er seine musikalische Ausbildung und Prägung als Musiker an der Thomasschule in Leipzig. In seinem letzten Schuljahr leitete er, unter Thomaskantor Karl Straube, bei dem er später auch Orgelunterricht nahm, als 1. Präfekt den Thomanerchor. Nach der Schule studierte er Kirchenmusik am kirchenmusikalischen Institut in Leipzig, von welchem entscheidende Impulse für diese Erneuerungsbewegung ausgingen.
Seine erste Anstellung hatte er in Zwickau. Von 1932 bis zu seinem Tod 1965 wirkte er als Kirchenmusikdirektor, Organist, Chorleiter und Komponist zunächst an der Stadtkirche in Pforzheim  und nach deren Zerstörung im 2. Weltkrieg an der Auferstehungs- und später an der Schlosskirche.

Walter Hennig, "Ein badischer Kantor aus Sachsen" lautet der Untertitel einer ausführlichen Darstellung von Leben und Werk des Komponisten.
Das Buch, übrigens die Dissertationsschrift von Dr. Michael Goldbach, ist bei uns erschienen , s. Kategorie:'Bücher'.

 

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